Wer war Kentler?

Der homosexuelle Diplompsychologe Helmut Kentler, der zeitweise im Kuratorium der Deutschen Studien- und Arbeitsgemeinschaft Pädophilie (DSAP) sass, wird als Schlüsselfigur der damaligen Debatte über die sexuelle Gleichberechtigung Homosexueller und Pädophiler bezeichnet.
Kentler erhielt 1988 von der Berliner FDP-Jugendsenatorin Cornelia Schmalz-Jacobsen den Auftrag, die Eignung Homosexueller als Pflegeeltern zu beurteilen. In seinem Gutachten lieferte der Wissenschaftler unverlangt auch eine Empfehlung für Sex mit Schutzbefohlenen ab.

Knapp 20 Jahre vor diesem Gutachten kümmerte sich der charismatische Pädagoge um gestrandete Jungs und nahm diese bei sich auf, drei von ihnen adoptierte er. Über den 13jährigen Ulrich schreibt der renommierte Sexualwissenschaftler: «Ulrich war abgehauen aus dem Kinderheim und Stricher am Bahnhof Zoo. Er hatte kein Zuhause, lesen und schreiben konnte er nicht. Aber sein Vorteil war, dass er gut aussah und dass ihm Sex Spaß machte; so konnte er pädophil eingestellten Männern, die sich um ihn kümmerten, etwas zurückgeben.» Ulrich bekam durch Kentlers Vermittlung ein neues Zuhause: bei einem vorbestraften Pädosexuellen.

Dass die pädophilen Betreuer mit ihren Zöglingen Sex haben wollten, gehörte für Kentler ausdrücklich zum Konzept. «Mir war klar, dass die drei Männer vor allem darum so viel für „ihren“ Jungen taten, weil sie mit ihm ein sexuelles Verhältnis hatten», schrieb der Wissenschaftler in dem offiziellen Senatsgutachten. «Sie übten aber keinerlei Zwang auf die Jungen aus, und ich achtete bei meiner Supervision besonders darauf, dass sich die Jungen nicht unter Druck gesetzt fühlten» beteuerte Kentler.

Eine Lüge!

In Wahrheit habe es Ulrich in der Wohnung des Pädosexuellen gar nicht gefallen. Der Junge sei nach einiger Zeit getürmt – um den sexuellen Avancen zu entgehen.

Aber Kentler schreibt in seiner Erfolgsgeschichte: «Ich mache immer wieder – und, soweit ich nachdenke, ohne Ausnahme – die Erfahrung, dass diese Jungen sehr treue Ehemänner werden, dass sie gute Ehen führen und dass sie in der Zuwendung zu ihren Kindern die vertrauens- und verständnisvolle Beziehung, die ihr väterlicher Freund zu ihnen hatte, wiederholen.»

In einer Festschrift für Prof. Sielert wird der allseits beliebte und inzwischen verstorbene Helmut Kentler als «väterlicher Freund» von Sielert bezeichnet. Neben Kentler gilt Sielert als prägende Persönlichkeit für die Sexualpädagogik Deutschlands. Prof. Sielert ist der Autor des Buches «Lisa und Jan».


Quelle Kentler: http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=hi&dig=2013%2F09%2F14%2Fa0045


http://www.starke-muetter.com

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