Gnadenlos abgeschmettert

Keine Gnade fand die „Schutzinitiative vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule“ vor der Kommission des Parlamentes der schweizerischen Regierung. Ausser der SVP stimmten alle anderen Parteien gegen die Volksinitiative . Weder Experten noch die liberale Rechtprofessorin Dr. Suzette Sandoz konnte sie davon abhalten, die Walze zu stoppen. Unsere Politiker sehen einfach kein Problem, unsere Kleinsten mit sexuellen Fragen-und Antwortspielen in Kindergärten zu bombardieren oder freiheitliche Grundrechte sukzessiv zu beschneiden. Ein Jammer, besonders die Rolle und der Zustand der CVP. Andererseits ist es auch keine weltbewegende Neuigkeit, dass sich christliche Parteien immer wieder zu Handlangern einer Ideologie gemacht haben.

Machen wir uns nichts vor. Die Genderagende der Weltfrauenkonferenz gibt längst den Ton an, die da heisst:

  • In der Welt braucht es einen Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der zu sexuellem Experimentieren ermutigt, es braucht die Abschaffung der Rechte der Eltern über ihre Kinder
  • Religionen, die diese Agenda nicht mitmachen, müssen der Lächerlichkeit preisgegeben werden.“ (Ein wahres Glück für Charlie Hebdo)

So wie damals die Kommunisten/Sozialisten und der überwiegende Teil der Bevölkerung fröhlich mit in das „Hohelied“ der Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit einstimmte, obschon manch andere kurz vorher in einem anderen Chor sangen, lässt sich heute ganz Europa mit ähnlichem Vokabular ködern. Letztendlich muss das jeder mit seinem Gewissen vereinbaren. Und Leute, die problemlos den Dirigenten, wie das Hemd wechseln können, gab es schon immer und wird es immer geben. Nur ideologisch „Verbretterten“ kann man eigentlich keinen Vorwurf machen, sie sehen es einfach nicht.

So wie es Täter und Opfer gibt, gibt es Verführer und Verführte. Letztere sind in der glücklichen Lage, sich im Nachhinein immer mit dem Opferstatus reinzuwaschen. So lange sie überzeugt sind, ist es ein Ding der Unmöglichkeit ihnen zu erklären, dass sie im falschen Boot sitzen. Oder versuchen Sie mal einem Sektenmitglied davon zu überzeugen, dass es sich in einer Sekte befindet oder einem Schwachsinnigen, dass der Verlust der Scham das erste Anzeichen für Schwachsinn ist oder gar einem Frosch, dass die wohlige Wärme des Wasser das Garaus für ihn bedeutet.

Mit missionarischem Eifer wird von Sexualpädagogen versucht, die Öffentlichkeit zu überzeugen, dass eine dringende Notwendigkeit für Sexualerziehung ab Geburt besteht, die in Kita und Kindergarten von ihnen als Profis gerne übernommen wird. Die nächste grosse Tagung findet diesbezüglich am 15. März in Luzern statt.

Dass Kinder sexuelle Wesen sind, wird von den meisten von uns genauso geschluckt wie das Märchen vom guten Wolf der sexuellen Befreiung und den damit verbunden Rechten. 2010 definierte eine delegierte Expertengruppe der WHO Europa-Region, dass eine ganzheitliche Sexualaufklärung, die auf den Menschenrechten basiert, der Richtwert sei, welcher angestrebt werden muss, um den Bedürfnissen der Gesellschaft gerecht zu werden. Das Kinderhilfswerk UNICEF doppelt in seinem neuen offiziellen Positionspapier: „Die Beseitigung der Diskriminierung von Kindern und Eltern aufgrund der sexuellen Orientierung und/oder Geschlechtsidentität“ nach. In diesem Papier fordert UNICEF öffentlich die rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare und drängt zur Aufhebung von Gesetzen, die eine Förderung der Homosexualität unter Kindern beschränken. Dabei empfinden sich laut aktueller amerikanischer Studie nur 1,6% der Bevölkerung als homosexuell! Soll auch hier die Agenda unserer Genderaktivisten durchgesetzt werden, die da heisst:

  • Da mehr sexuelle Vergnügungen zu mehr Kindern führen kann, braucht es freien Zugang zu Verhütung und Abtreibung für alle und Förderung homosexuellen Verhaltens, da es dabei nicht zur Empfängnis kommt.

All dies geschieht, um die Rechte der Kinder zu „schützen“ (vor den Eltern?) und ihre Interessen zu wahren!

Und wer schützt unsere Kinder vor Ideologen oder vor Toleranzwochen des ARD, in der für Sodomie geworben wird?

Hier scheint nicht der Löwe von der Augsburger Puppenkiste sondern der Teufel los zu sein. Die Aussage „Der Teufel ist unendlich erfinderisch, und Sex ist sein Lieblingsthema“ des Autors Tolkien von „Herr der Ringe“ sollte uns vielleicht doch etwas zu denken geben?

Medienmitteilung „Nationalrätliche WBK-Kommission will Kinder nicht vor grenzverletzender Sexualkunde schützen“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s